Berlin: Die moderne Metrople
Das Attraktivitätsplus Berlins macht sich zunehmend bezahlt
Der Berliner Immobilienmarkt ist in den vergangenen Jahren wie kein anderer, enormen Änderungen und Umwälzungen ausgesetzt gewesen. Nach dem Mauerfall entwickelte sich im wieder zusammenwachsenden Berlin eine Art Goldgräberstimmung. Ungeheure Kauf- und Mietpreise wurden für Objekte in der neuen Berliner Mitte erzielt, deren Eigentumsverhältnisse sich schnell klären ließen.
Der Umzug der Regierung verstärkte diesen Boom zusätzlich. Inzwischen hat sich dieser Markt beruhigt und sehr stark differenziert: Zentrale Lagen im ehemaligen Ostberlin wie z.B. die Bezirke Prenzlauer Berg und Mitte verzeichnen eine starke Nachfrage, ehemalige Westbezirke, wie Wedding und Neukölln sind entgegen früheren Erwartungen von rückläufigen Mieten und Kaufpreisen gekennzeichnet. Der beständige Zuzug von Institutionen, Verbänden und Unternehmen mitsamt ihren Mitarbeitern und deren Familien lässt jedoch eine stabile Nachfragesituation vor allem für gut sanierte Altbauwohnungen in zentralen Lagen über die nächsten Jahren hinaus erwarten.
Dieser Trend wird aktuell dadurch verstärkt, dass ausländische Investoren zunehmend den Berliner Immobilienmarkt für sich entdecken. Neben den institutionellen und Großanlegern, die gleich Hunderte oder gar Tausende Wohnungen en bloc kaufen, melden sich zunehmend auch ausländische Privatleute zu Wort, die einen Zweitwohnsitz oder eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage in Berlin erwerben wollen. Motivationsgründe sind das im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten relativ niedrige Kaufpreis- und Mietpreisniveau von Berlin sowie die vergleichsweise höheren Mietrenditen.
Investoren lieben Berlin, weil die Mieten steigen.
In keiner Stadt Europas außer London hätten laut
Feri EuroRating in den ersten neun Monates des
Jahres mehr Wohnimmobilien den Besitzer
gewechselt als in Berlin.
Die Berliner Zeitung schreibt, es werde
vor allem für Singles immer schwerer, eine
neue Bleibe zu finden. Weil in den vergangenen
Jahren vornehmlich große Wohnungen gebaut
worden sind, würden kleine Wohnungen im
Stadtzentrum knapp.
Jürgen Kelber von conwert spricht von einer “Renaissance
der Zinshäuser als Kapitalanlage”.

Begehrte Lagen und liebevoll restaurierte Altbausubstanz.
Sieht man von den spektakulären Neubauvorhaben im und um das Regierungsviertel herum ab, bestimmen in Berlin gewachsene Altbaustrukturen mit bürgerlichem Flair das Bild der citynahen Bezirke.
Altbauwohnungen in diesem Gebiet, mit Vollkomfort ausgestattet, gehören wegen ihrer Großzügigkeit, ihres oftmals optimalen Schnittes und der charmanten Details zu den Favoriten der Berliner und Neuberliner.
