Immobilien als Anlage: Grund genug zum Investieren
Welt am Sonntag, 21.05.2006
- Deutschland ist in den Fokus professioneller Investoren gerückt.
- Wohnimmobilien versprechen hohe Wertsteigerungen.
Immobilien. Gerade einmal 43 Prozent der Deutschen leben in einer eigenen Immobilie. Im internationalen Vergleich eher wenig. Nach wie vor gute Zeiten für Kapitalanleger – aber auch Eigennutzer. Doch beim Immobilienkauf spielen heute mehr denn je die Faktoren Infrastruktur, Wirtschaftskraft und Zukunftspotenzial eine entscheidende Rolle. Das können im Zeitalter der Cluster nur wenige Standorte für sich beanspruchen. Metropolen wie Leipzig sind dabei. Die starke Präsenz von Global Playern, ein modernes Stadtkonzept sind entscheidende Faktoren für diesen Top-Standort. Hinzu kommt die Auswahl der Immobilie. Altbauten positionieren klar vor Neubauten.
Denkmäler und Gebäude in ausgewisenen Sanierungsgebieten sind die letzte Möglichkeit, mit Immobilien nennenswert Steuern zu sparen.
Es ist unbestritten, dass bei Interessenten von Eigentumswohnungen in Altbauten vor allem die Symbiose von Form und Raum sowie von Material und Funktion eine kaufentscheidende Rolle spielt, um in vollen Zügen den Traum von einer eigenen Wohnung im besonderen Stil zu leben. Im Osten Deutschlands (…) werden noch zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude angeboten, bei denen die Finanzbehörden besondere Steuervor teile erlauben. Kapitalanleger setzen zwölf Jahre lang 100 Prozent der Sanierungsausgaben als Werbungskosten ab. Eigennutzer können immerhin 90 Prozent der Kosten über zehn Jahre verteilt als Sonderausgaben nutzen. Denkmäler und Gebäude in ausgewiesenen Sanierungsgebieten stellen die letzte Möglichkeit dar, mit Immobilien nennenswert Steuern zu sparen, so die Welt am Sonntag.
Auszug Welt am Sonntag, 21.05.2006
Auf ein anhaltendes Einnahmeplus setzt der Münchener Fondsinitiator DCM. Er platziert derzeit ein Angebot mit 570 Einheiten in den Berliner Stadtteilen Zehlendorf, Charlottenburg, Köpenick und Prenzlauer Berg. Ebenfalls an einem Wohnungsfonds arbeitet Initiator HGA Capital aus Hamburg. Er plant ein Portfolio mit Wohnungen in den alten Bundesländern. Auch im Osten Deutschlands kann die Investition in Wohnimmobilien lohnen. Hier werden noch zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude angeboten, bei denen die Finanzbehörden besondere Steuervorteile erlauben. Kapitalanleger setzen zwölf Jahre lang 100 Prozent der Sanierungsausgaben als Werbungskosten ab. Eigennutzer können immerhin 90 Prozent der Kosten über zehn Jahre verteilt als Sonderausgaben nutzen. Denkmäler und Gebäude in ausgewiesenen Sanierungsgebieten stellen die letzte Möglichkeit dar, mit Immobilien nennenswert Steuern zu sparen. Mit geschlossenen Fonds gelingt das nicht mehr. Analyst Stefan Loipfinger hat in seiner ersten Quartalsstudie festgestellt, dass Angebote mit deutschen Immobilien besonders gefragt waren. Anleger beteiligen sich dabei an Großprojekten wie der von der Commerzbank-Tochter CFB angebotenen Deutschland-Zentrale von Ernst & Young in Eschborn. Häufig finanzieren sie aber auch Gebäude an Standorten der zweiten oder dritten Klasse.
